scheinTOT
Über die Ungewissheit des Todes und die Angst, lebendig begraben zu werden

Eine Ausstellung von h neun Berlin
bis 6. September 2020 im Deutschen Medizinhistorischen Museum Ingolstadt

»Der Tod ist gewiss & er ist es nicht «
Um 1800 beginnt die Wissenschaft, die Eindeutigkeit des Todes zu bezweifeln. In ganz Europa haben Menschen Angst, lebendig begraben zu werden – bald entsteht eine regelrechte Hysterie um den »Scheintod«. Die Ausstellung spürt mittels ungewöhnlicher Exponate, in sinnlichen Räumen und anhand medialer Erzählformate nach, wie Ärzte und Naturwissenschaftler die Grenze von Leben und Tod neu zu bestimmen suchten.
In eigens errichteten Leichenhäusern wurde so lange auf Lebenszeichen der Aufgebahrten gewartet, bis Fäulnis Sicherheit über den Tod brachte. Staatliche Verordnungen versuchten dem Problem beizukommen. Auch Kunst und Literatur widmen sich dem Thema – von Mary Shelley mit ihrem Frankenstein über Schneewittchen bis Edgar Allan Poe.
Auftraggeber // Deutsches Medizinhistorisches Museum Ingolstadt
Laufzeit // Oktober 2019 – September 2020
Leistung // Idee / Konzeption / Vermittlung / Szenografie / Ausstellungsgrafik / Medienkonzeption / Texte /
Produktionsbetreuung / Objektpräsentation / Budgetverantwortung / Projektsteuerung / in Generalübernehmerschaft
Team // Thilo Albers / Uta Bieger / Volker Böhm / Raik Evert / Nina Kreibig
Projektpartner // graphscape / speak low / studio kuskus / Radebeuler Machwerk / Bauhof Ingolstadt / Riepe Ausstellungsbau / Marc Heger / Nils Völker

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